Das dachte ich mir zumindest heute, als ich schon Schule hatte und gerade auf einem mehr oder weniger amüsanten und intelektuellen Geburtstag war. Da die Schule ein Thema ist, das unspannend war, ist und bleibt, kann ich heute nur noch den Geburtstag vorschlagen.
Allgemein mag ich solche Menschenansammlungen nicht. Wenn sie rauchen macht es sie auch nicht wirklich besser. Wenn ich mir die Kalorienzahl meines innerhalb von einer Viertelstunde heruntergeschlungenen Essens berechne, wird mir direkt wieder schlech, aber jetzt ist es ja auch zu spät fürs Jammern. Dann erhöhe ich die Höchstgewichtsgrenze eben um ein Kilo. Irgendwann ist es doch auch egal. Nach diesem (zum Großteil sehr unvegetarischen) Essen folgte eine gekonnte Umschiffung der Frage, warum ich denn immer noch keinen Freund habe mit einem freundlichen "Ist eben so", was nun wirklich nicht gelogen ist. Währenddessen kramte man noch die Karnevalsdorfkomiker aus. Ich hatte das Gefühl, dass man den Abend eigentlich nur wegen mir so schlecht gestalten wollte, um mir zu zeigen, wie sehr Nietzsche doch immer recht hatte und hat. Ich habe mich also vorsichtig an etwas Bacardi gewagt um diese halbe Stunde überhaupt überleben zu können. Danach habe ich erstmal einen Lachflash bekommen und frage mich gerade, wie ich es nach Hause, unter die Dusche und an den Laptop für diesen Beitrag noch geschafft habe. Gleichzeitig frage ich mich auch, ob ich mir nicht das letzte Mal schon vorgenommen hatte, nachdem ich etwas getrunken habe unter keinen Umständen mehr mich an meinen Laptop zu setzen und etwas zu schreiben. Es könnte doof enden. Aber - a) es liest niemand diesen Blog (ich mag Selbstgespräche, tut mir Leid, ich möchte eben ein Monument für mich schaffen) und b) Selbst wenn - ist es doch auch egal. Ich bin hier ja nicht auf der Arbeit.
Gerade habe ich auch noch das Angebot von einem Lektor bekommen, der sich mal meine Entwürfe ansehen will. Das kann man nun wirklich nicht ausschlagen, oder? Morgen kriegt er auf jeden Fall etwas in die Hand gedrückt, bevor ich meinen Großeltern schonend meine Freundin beibringe, indem ich sie zum Raclette-Essen dazugeladen habe.
Eine schöne Nacht noch - feiert nicht zu viel!
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