Anglizismen und Überlebenskisten.
Englisch war nun wirklich nie mein liebstes Fach. Aber die ganzen Anglizismen, Liedtexte und was es nicht alles gibt klingen natürlich um einiges besser, wenn sie nicht in Deutsch gesagt werden. So hab ich mich auch für einen englischen Blogtitel und einige, englische Überschriften entschieden. Aber diese "Veranglizismung" geht mir langsam aber sicher auf den Keks. Wenn inzwischen Werbungen nur noch in Englisch gemacht werden, weil es sich besser anhört, oder die gesamte deutsche Bevölkerung nur noch auf Englisch singt, dann werde ich dem doch irgendwie überdrüssig. Im Englischen, vor allem in den Gedichten, kann ich als Deutsche leider nicht den tiefsinn, dieses emotionsgeladene, das spitzzüngige und wortgewandte erreichen, wie ich es im Deutschen könnte. Das war kurz ein auskotzender Exkurs zu meiner Meinung von Anglizismen und Überenglischung.
Dann zu meinem wesentlich tolleren Part - der Überlebenskiste.
Was stellt ihr euch unter dem Begriff vor?
Ich habe eine Überlebenskiste, in die ich alles hineinpacke. Kinokarten, Fotos, Geschriebenes oder Sonstiges, was man in eine Kiste stopfen kann. Ich nehme dafür einen Schuhkarton, davon haben Frauen ja in der Regel genug. Inzwischen habe ich aber das Gefühl, dass ich bald auf eine nächste Kiste ausweichen muss, meine ist inzwischen zu voll. Ich kann einfach keine der Sachen wegwerfen, schließlich sind es alles Erinnerungen. Man kann es fast auf meinen letzten Blogeintrag beziehen. Aber ich liebe diese Kiste einfach. Ich habe heute einfach mal alles gelesen und musste lachen, grinsen aber auch weinen, als ich manche Briefe wieder in der Hand gehalten habe.
Habt ihr auch so eine Kiste?
Hebt ihr manchmal besondere Dinge auf?
Schreibt ihr heute noch Briefe?
Einen schönen Nachmittag und Abend noch!
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